Harald Martenstein über - Illegale Partys für Ungeküsste

Harald Martenstein
Harald Martenstein | © dpa

Mit den Corona-Regeln ist der erste Kuss unvereinbar. Für Teenager ist die Sehnsucht groß. Klar, dass sie illegal feiern.

Mit dreizehn Jahren gingen sie noch zu den Kinderpartys im gut ausgeleuchteten "Haus der Jugend". Ab vierzehn durften sie dann in einen kirchlichen Jugendclub. Dort war es erfreulich dunkel, und am Wochenende legte ein Discjockey auf. Zu dieser Veranstaltung zog sie nicht so sehr die Liebe zur Musik. Sowohl Mädchen als auch Jungen waren in der Regel schüchtern und noch ungeküsst. Jungen, die ein oder zwei Jahre älter waren, hatten oft schon eine sogenannte "Freundin". Da wollten sie hin. Zu Gesprächen kam es fast nie, dank der lauten Musik. Worüber hätten sie in dieser aufregenden Situation auch reden sollen?

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Klug und nachdenklich. Mit seiner angenehmen Stimme erklärt er die alltäglichen Nebensachen unserer Welt. Harald Martenstein ist mit seiner Kolumne seit 2007 auf radioeins zu hören.