Di 07.05. 16:10

re:publica 2019

Stadt, Land, ...

Digitalisierung auf dem Land

Das Landleben kommt wieder! In Zeiten steigender Mieten, überfüllter Städte und gleichzeitigen dezentralen (Job)Chancen durch Digitalisierung gibt es eine Fülle von neuen Projekten und Initiativen, die es aufs Land zieht.

Eine junge Frau mit einer VR-Brille auf dem Land © imago/blickwinkel
Der Ruf des Landlebens: eine Bewegung, ein Lebensgefühl, eine Dezentralisierung von Chancen | © imago/blickwinkel

Jenseits von Landlust-Zeitschriften wird auf der re:publica 2019 diskutiert, wie das gemeinsame Gestalten und die Synergien zwischen Stadt und Land funktionieren kann, damit nicht die neuen auf dem Land ("die Städter") und die lokale Bevölkerung auseinander driften.

Es soll auch ausgeleuchtet werden, ob und wie Digitalisierung die Chance ist Dinge anders zu gestalten, da nun Daseinsvorsorge mit digitalen Mitteln neu geregelt werden kann: z.B. durch überregionale Infrastrukturlösungen anstelle von kleinteiligen Rufbussen.

Zudem wird darüber gesprochen, ob digitale Plattformen helfen können, den vielen Akteuren der unterschiedlichen Wirkungsbereiche (z.B. Lebensmittel- oder Tourismusbranche) mehr Sichtbarkeit zu erhalten, Nachfrage zu bündeln und so erst die vielen kleinen regionalen Konzepte und Unternehmen langfristig am Leben zu halten und neue regionale Geschäftsmodelle entstehen zu lassen.

Schlussendlich wird besprochen, wie die Versprechen der Metropolen entzaubert und gleichzeitig die realen Bedürfnisse auf dem Land (dank digitaler Technik?) gestärkt werden können.

Über die Digitalisierung auf dem Land, den Stadt-Land-Gap bei der digitalen Infrastruktur und was Digitalisierung in Bezug auf Bildung, Gesundheit etc. alles voranbringen könnte, sprachen Katja Weber und Holger Klein mit der Publizistin Anke Domscheit-Berg.

Eine junge Frau mit einer VR-Brille auf dem Land © imago/blickwinkel
imago/blickwinkel
Download (mp3, 6 MB)


Quelle: re:publica