Digitalkonferenz

re:publica 19 - ein Überblick

Europas größte Konferenz zu den Themen Internet und digitale Gesellschaft ist heute wieder gestartet. Unter dem Motto "tl;dr" [too long; didn't read] findet die dreizehnte Ausgabe des Digital-Festivals vom 6.-8. Mai 2019 in der STATION Berlin sowie erstmalig auch im Deutschen Technikmuseum, dem dazugehörigen Museumspark sowie im neu eröffneten Coworking- und Eventspace B-Part Am Gleisdreieck statt.

Eröffnung der re:publica 2019 © Stefanie Loos/re:publica
Eröffnung der re:publica 2019 | © Stefanie Loos/re:publica

"Die re:publica wird so abwechslungsreich und thematisch vielfältig wie nie zuvor und ist damit eine Zeitgeist-Dokumentation der digitalen Gesellschaft", sagt Andreas Gebhard, Geschäftsführer und Mitgründer der re:publica. "Wir freuen uns auf ein großartiges Programm und dabei ganz besonders auch auf unsere neuen Formate, Event-Flächen und Bühnen."

Das Akronym "tl;dr" steht für "too long; didn't read" und ist das Motto der re:publica Berlin 2019. Damit ist die dreizehnte Ausgabe der Veranstaltung dem Kleingedruckten gewidmet. Den Fußnoten. Der Kraft der Recherche, dem Wissen und der Kontroverse. Der Notwendigkeit und Dringlichkeit, die Themen kritisch zu hinterfragen, die polarisieren, uns spalten – oder auch vereinen. Ganz im Sinne des Mottos kommt das Design der re:publica  in diesem Jahr gänzlich ohne Bilder aus. Es beschränkt sich auf Text; schwarz auf weiß, pedantisch, objektiv und dabei auch ein bisschen komisch.

Einen Überblick über die re:publica19 geben Programmchefin Alexandra Wolf und Mitgründer Markus Beckedahl...

Eröffnung der re:publica 2019 © Stefanie Loos/re:publica
Stefanie Loos/re:publica
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re:publica19: Programmchefin Alexandra Wolf und Mitgründer Markus Beckedahl im radioeins Bus
re:publica19: Programmchefin Alexandra Wolf und Mitgründer Markus Beckedahl im radioeins Bus | © radioeins/Klippel

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier forderte die großen sozialen Netzwerke und Internetkonzerne bei der Eröffnung der re:publica auf, sich ihrer Bedeutung für die Demokratie bewusst zu sein. Wer mit einer Plattform einen politischen Diskursraum schaffe, der trage Verantwortung für die Demokratie - ob er es wolle oder nicht, so Steinmeier.

Quelle: re:publica