Berlinale Special

"Tides" von Tim Fehlbaum

Tim Fehlbaums zweiter Spielfilm "Tides", ein dystopischer und extrem temporeicher Thriller mit visionärer Szenografie, fragt nach den Auswirkungen der Ausbeutung der Natur und warnt vor den möglicherweise fatalen Folgen für die Menschheit.

Einige Zeit nachdem die Erde von einer globalen Katastrophe getroffen wurde, startet die Weltraumkolonie Kepler eine Mission, um die aktuellen Lebensbedingungen dort zu erkunden. Nach einer dramatischen Landung, bei der alle anderen Crewmitglieder ums Leben kommen, findet sich eine junge Astronautin in einer unwirtlichen Umgebung wieder: Die Erde steht komplett unter Wasser. Die Gezeiten lassen die Überlebenden, die sich in den kurzen Ebbephasen in kleinen Gruppen auf Nahrungssuche begeben, nirgendwo zur Ruhe kommen.

Eine normale Existenz ist unmöglich geworden; überall herrscht gnadenlose Gewalt. Die junge Astronautin, die nach einem Ausweg sucht, deckt ein schreckliches Geheimnis auf und muss eine schicksalhafte Entscheidung treffen.

Über seinen Film "Tides" und deren Entstehung sprechen Katja Weber und Holger Klein mit dem Regisseur Tim Fehlbaum.


Quelle: Berlinale