Deal mit Deutsche Wohnen und Vonovia

Berliner Senat will Wohnungen ankaufen

Das Land Berlin will von den Immobilienkonzernen Vonovia und Deutsche Wohnen 14.500 Wohnungen kaufen. Nach Angaben vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) handelt es sich um Bestände mit schwieriger Sozialstruktur, wo das Land investieren und die Quartierentwicklung vorantreiben wolle.

Ein Teil von Spandau ist das Falkenhagener Feld, hier gibt es viele Wohnungen von Vonovia und der Deutsche Wohnen © imago images/Sabine Gudath
Ein Teil von Spandau ist das Falkenhagener Feld, hier gibt es viele Wohnungen von Vonovia und der Deutsche Wohnen | © imago images/Sabine Gudath

Müller unterstrich, dass der Wohnungsankauf zur Erweiterung der kommunalen Bestände eine wichtige Ergänzung zum Neubau sei und hier bereits in den vergangenen Jahren Erfolge erzielt worden seien. Allerdings sei auch im aktuellen Fall deutlich geworden: "Wir kaufen nur Dinge an, die zu dem, was wir in der Mieten- und Wohnungspolitik vorhaben, passen. Und wir kaufen an, wenn der Preis stimmt." Details zu Wohnungsbeständen wie Kaufpreis nannte Müller nicht.

Die Koalitionspartner Grüne und Linke, die prinzipiell für die Erweiterung des kommunalen Wohnungsbestands auch durch Ankäufe sind, kritisierten die Informationspolitik des Senats zu dem Deal und die aus ihrer Sicht bislang mangelnde Einbindung des Abgeordnetenhauses beziehungsweise ihrer Fraktionen.

Warum dieser Wohnungskauf so umstritten ist, klären Meili Scheidemann und Max Ulrich mit dem landespolitischen Reporter Boris Hermel.

Ein Teil von Spandau ist das Falkenhagener Feld, hier gibt es viele Wohnungen von Vonovia und der Deutsche Wohnen © imago images/Sabine Gudath
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