Fußball-Bundesligist - Windhorst verkauft Anteile von Hertha BSC an US-Investment-Firma

Eckfahne von Hertha BSC im Berliner Olympiastadion © imago images/Baering
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Die meisten Hertha-Anteile könnten bald einer amerikanischen Firma gehören. Noch-Gesellschafter Lars Windhorst will seine Anteile von knapp 65 Prozent verkaufen – an die Investment-Firma "777 Partners" aus Miami. Was das für eine Firma ist, weiß rbb-Sportreporter Lars Becker.

Der Investor Lars Windhorst ist das, was er lange nicht war: Glücklich. Denn er hat endlich jemanden gefunden, der ihm seine Anteile an Hertha BSC abkauft - und damit ein sehr unglückliches Kapitel für ihn und den Verein beendet.

Im Jahr 2019 war Windhorst als Investor bei Hertha eingestiegen, hat 374 Millionen Euro investiert und sich vor allem viel mit den Vereinsverantwortlichen gestritten. Und dann wollte er nicht mehr.

Heute hat er bekannt gegeben, wer seine Anteile kaufen wird: Das US-amerikanische Unternehmen 777 Partners, ein - wie Windhorst selbst sagt: "Strategischer Investor in Fußballclubs weltweit".

"Wir freuen uns sehr, mit der Übernahme der Tennor-Anteile Partner und Gesellschafter von Hertha BSC zu werden. Hertha BSC ist mit seiner 130-jährigen Geschichte und als Mitbegründer der Bundesliga ein sehr bedeutender Fußball-Verein in Deutschland. Für uns ist es eine Ehre, als Gesellschafter die Zukunft dieses Vereines mit gestalten zu können", sagte Josh Wander, Gründer und Hauptgesellschafter von 777 Partners, zu der Übernahme, der Hertha BSC noch zustimmen muss.

Wer dahinter steckt, erzählt uns Lars Becker aus der rbb-Sportredaktion.