Partydroge auf dem Vormarsch

Wie gefährlich ist die Partydroge GHB/GBL?

Eine Recherche von radioeins-Reporterin Sophia Wetzke

In der Berliner Clublandschaft sorgt die Substanz GHB als Partydroge für immer mehr Probleme. Unter anderem eine Plakatkampagne soll jetzt über die Risiken aufklären und Ende November wird es einen runden Tisch mit Expertinnen und Clubbetreiber*innen zum Umgang mit dieser Droge geben. Sophia Wetzke gibt einen Überblick.

Partyvolk im Club. (Bild: IMAGO / Westend61)
Liquid Ecstasy ist vor allem eine Partydroge. | © IMAGO / Westend61

"Lass in der Disco nie dein Getränk unbeobachtet rumstehen, es könnte jemand K.O.-Tropfen reintun" – ist wahrscheinlich jeder jungen Frau schon mal eingetrichtert worden, wenn sie abends ausgegangen ist.

Diese sogenannten K.O.-Tropfen sind bis heute ein großes Problem - mittlerweile allerdings auch aus ganz anderen Gründen: Exakt dieselbe Substanz wird immer häufiger freiwillig als Partydroge verwendet.

GHB oder GBL ist dabei aber so gefährlich, dass die Berliner Clubkultur mittlerweile zwei große Aufklärungskampagnen gestartet hat und viele Clubs sagen: Wir haben Null Toleranz gegen das Zeug, wer erwischt wird, bekommt lebenslang Hausverbot.

Manche Veranstalter und Clubgäste sprechen sogar von einer "GHB-Krise im Berliner Nachtleben".

radioeins-Reporterin Sophia Wetzke hat die aktuelle Situation recherchiert und berichtet darüber.

Partyvolk im Club. (Bild: IMAGO / Westend61)
IMAGO / Westend61
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