Generationenprojekt - 1. FC Union Berlin baut Stadion An der Alten Försterei aus

Das Stadion An der Alten Försterei nach der Erweiterung im Innenraum ist bei einer Präsentation während der Mitgliederversammlung des FC Union Berlin zu sehen © dpa/Matthias Koch
dpa/Matthias Koch
Das Stadion An der Alten Försterei nach der Erweiterung im Innenraum ist bei einer Präsentation während der Mitgliederversammlung des FC Union Berlin zu sehen | © dpa/Matthias Koch Download (mp3, 6 MB)

Fußball-Bundesligist Union Berlin wird das Stadion An der Alten Försterei ausbauen und dafür ins Olympia-Stadion ausweichen. Das wurde gestern im Rahmen einer Mitgliederversammlung mitgeteilt. Der Umbau soll in der übernächsten Saison stattfinden. Dafür werden mit Ausnahme der Haupttribüne drei Seiten des Stadions abgerissen und neugebaut. Dadurch steigt die Zuschauerkapazität von 22.000 auf knapp 38.000 Zuschauer.

Der 1. FC Union Berlin wird das Stadion An der Alten Försterei erweitern. Auf einer Mitgliederversammlung wurde gestern mittgeteilt, dass die Zuschauerkapazität von aktuell 22.012 Zuschauern auf 37.700 erhöht werden soll. Union hat das Grundstück, auf dem das Stadion steht, vom Land Berlin gekauft - ein Meilenstein. Denn seit Einweihung der Sportanlagen An der Alten Försterei im Jahre 1920 ist das Gelände nun Eigentum der Unioner.

Das Bauprojekt wird wesentlich umfangreicher als ursprünglich konzipiert und berücksichtigt neben den bereits bekannten Planungen auch zukünftige Anforderungen. Die Bauphase beginnt im ersten Quartal 2023 mit der Sanierung des namensgebenden Forsthauses, das aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammt. Bevor der eigentliche Stadionumbau beginnt, werden das Clubhaus und – als Bestandteil des Verkehrskonzeptes – ein Parkhaus errichtet. Darüber hinaus wird das Trainingsgelände umgestaltet, auf dem sich künftig auch ein Sportsozialgebäude für das Profiteam befinden wird. Aktuell rechnet die "An der Alten Försterei" Stadionbetriebs AG mit einer zweijährigen Bauphase und mit Kosten von rund 150 Millionen Euro.

Wir sprechen darüber mit Sebastian Fiebrig, Union-Fan und Macher des Union-Podcasts "Textilvergehen".

Mehr zum Thema:

1. FC Union Berlin: Unser Verein, Unser Rasen. Unser Radio
IMAGO/Juergen Engler

1. FC Union Berlin - Unser Verein. Unser Rasen. Unser Radio.

Unangepasst sein, anders als die Anderen – das gilt für den 1. FC Union Berlin genauso wie für radioeins. Auch in der vierten Bundesliga-Saison (2022/23) sind der Fußballverein und radioeins Medienpartner. radioeins begleitet die Eisernen journalistisch, in der Bundesliga, im DFB-Pokal und selbstverständlich in der Europa League.