Verlustgeschäft

Tesla-Werke in Grünheide und Austin verbrennen "Milliarden an Dollar"

Teslas Gigafactorys in Grünheide und Texas sind "gigantische Geldverbrennungsöfen". Das hat Tesla-Chef Musk selbst in einem Video-Interview eines Tesla-nahen Vereins gesagt. Als Grund dafür nennt er die Lieferkettenprobleme der Corona-Jahre.

Tesla (Logo) © imago images/localpic
Tesla (Logo) | © imago images/localpic

Tesla-Chef Elon Musk formuliert es drastisch: "gigantische Geldverbrennungsöfen" seien die beiden neuen Elektroauto-Werke im brandenburgischen Grünheide und in Austin im US-Bundesstaat Texas.

Grund für die Probleme seien neben den üblichen Anlauf-Schwierigkeiten bei neuen Werken auch ein Mangel an Batterien und Unterbrechungen der Lieferketten durch die Schließung chinesischer Häfen.

Der Elektroautobauer will in den kommenden Monaten bis zu 3,5 Prozent seiner rund 100.000 Mitarbeiter*innen weltweit entlassen. Dies soll vor allem bei den Büro-Angestellten erfolgen, die Zahl der Fabrikarbeiter*innen werde dagegen auf lange Sicht wachsen, so Musk. Von den Stellenstreichungen soll Grünheide nach rbb-Informationen nicht betroffen sein.

rbb-Reporter Philip Barnstorf berichtet darüber.

Tesla (Logo) © imago images/localpic
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