Gasstreit mit Russland

Scholz: Gas-Turbine für Nord Stream 1 kann jederzeit geliefert werden

Bundeskanzler Olaf Scholz war heute Vormittag im Siemens-Werk in Mülheim an der Ruhr. Er hat sich dort eine Turbine für die Gaspipeline Nord Stream 1 angesehen, um die es seit Wochen Streit mit Russland gibt. Der russische Konzern Gazprom behauptet, die Turbine sei kaputt, weswegen weniger Gas durch die Pipeline geleitet wird. Die deutsche Seite bestreitet das.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) steht vor der in Kanada für die Erdgas-Pipeline Nord Stream 1 gewarteten Turbine © dpa/Bernd Thissen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) steht vor der in Kanada für die Erdgas-Pipeline Nord Stream 1 gewarteten Turbine | © dpa/Bernd Thissen

Im Gasstreit mit Russland hat Bundeskanzler Olaf Scholz heute in Mülheim an der Ruhr eine Gas-Turbine für die Pipeline Nord Stream 1 besichtigt. Sie ist dort auf dem Weg von Kanada nach Russland zwischengelagert.

Seit Juni hat Russland die Gaslieferungen über Nord Stream 1 zurückgefahren. Der Energiekonzern Gazprom begründete dies mit der fehlenden Turbine.

"Die Turbine ist da, sie kann geliefert werden, es muss nur jemand sagen, ich möcht' sie haben, dann ist sie ganz schnell da", betonte Scholz.

Wir sprechen darüber mit Andreas Goldthau, Energie-Experte und Direktor der Willy Brand School of public policy an der Universität Erfurt.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) steht vor der in Kanada für die Erdgas-Pipeline Nord Stream 1 gewarteten Turbine © dpa/Bernd Thissen
dpa/Bernd Thissen
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