Protest gegen Arbeitsbedingungen

Streikende "Gorillas" in Berlin

Wenn Sie heute überall in Berlin wütende "Gorillas" gesehen haben, dann war das wahrscheinlich einer der Streiks von Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrern des Berliner Start-ups "Gorillas" wegen schlechter Arbeitsbedingungen.

Heute wurden Lagerhäuser des Start-ups "Gorillas" in Berlin-Mitte und Berlin-Prenzlauer Berg bestreikt © radioeins/Anton Stanislawski
Heute wurden Lagerhäuser des Start-ups "Gorillas" in Berlin-Mitte und Berlin-Prenzlauer Berg bestreikt | © radioeins/Anton Stanislawski

Heute gibt es eine App für alles! Zum Beispiel für diese Situation: Sie wollen gerade anfangen zu kochen und merken dann, dass ihnen eine Zutat fehlt. Artikel zu Supermartkpreisen bestellen und zehn Minuten später klingelt es an der Haustür – so das Versprechen von Apps wie "Flink" oder "Picnic".

Der Markt gehört zu den großen Krisengewinnern und ist heiß umkämpft. In Berlin macht vor allem das Start-Up "Gorillas" kräftig Werbung – schon wenige Monate nach der ersten Lieferung wurde der Firmenwert auf eine Milliarde Euro geschätzt. Aber es gibt Stress im Start-Up-Himmel: Wer heute eine Tüte Chips bestellt hat – musste zum Teil sehr lange darauf warten. Grund: Streik. Viele Gorillas-Lagerhäuser wurden besetzt. Eines davon in der Prenzlauer Allee.

radioeins-Reporter Anton Stanislawski berichtet über die Hintergründe.

Heute wurden Lagerhäuser des Start-ups "Gorillas" in Berlin-Mitte und Berlin-Prenzlauer Berg bestreikt © radioeins/Anton Stanislawski
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