Kampagne - STOP THE BOMB: Gegen das iranische Regime und für die Opposition im Iran

STOP THE BOMB: Mit einer Kundgebung am Brandenburger Tor in Berlin solidarisieren sich Demonstranten mit den Protesten im Iran © imago images/snapshot
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STOP THE BOMB: Mit einer Kundgebung am Brandenburger Tor in Berlin solidarisieren sich Demonstranten mit den Protesten im Iran | © imago images/snapshot Download (mp3, 5 MB)

Die Kampagne STOP THE BOMB fordert wirksamen politischen und wirtschaftlichen Druck auf das Regime in Teheran, die Unterstützung der demokratischen Opposition im Iran und im Exil. Wir sprechen mit dem Mitbegründer und Wissenschaftlicher Direktor von STOP THE BOMB, Stephan Grigat, der Professor am Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen ist.

2015 wurde mit dem Iran ein Atomabkommen geschlossen. Im Kern geht es darum, dass der Iran sein Nuklearprogramm so umgestaltet, dass er keine Atombomben bauen kann. Im Gegenzug wurden Wirtschaftssanktionen gelockert.

Nach eigenen Angaben hat der Iran nun in einer weiteren unterirdischen Anlage mit der Urananreicherung auf 60 Prozent begonnen. Dafür gebe es "keine zivile Begründung", heißt es in einer Erklärung von Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Dazu kommt: Inspektoren der internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) wird der Zugang zur Anlage verwehrt. Experten warnen bereits davor, dass die bisherige Menge des angereicherten Urans nach Weiterverarbeitung für mindestens eine Atombombe reichen würde. "Stop The Bomb" heißt eine Initiative die hier eine Wende herbeiführen will.

Wir sprechen darüber mit Stephan Grigat. Er ist Professor am Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen und Mitbegründer der Inititative "Stop The Bomb".