Corona-Pandemie

Privilegien für Geimpfte?

Corona-Einschränkungen wird es noch Monate geben. Und häufig wird die Regel gelten, dass Einkaufs- oder Kultur-Angebote nur für Menschen gelten, die einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können. Die Minister für Gesundheit und für Justiz, Jens Spahn und Christine Lambrecht, sprechen sich nun dafür aus, vollständig Geimpfte den Personen mit negativem Test gleichzustellen.

Ein Mitarbeiter eines Impfzentrums ergänzt den Impfpass mit der Corona-Impfung. © dpa/Jens Krick
Ein Mitarbeiter eines Impfzentrums ergänzt den Impfpass mit der Corona-Impfung. | © dpa/Jens Krick

Im Impf-Weltmeister-Land Israel kann man wieder ins Schwimmbad oder Fitnessstudio gehen, Cafés und Restaurants sind geöffnet, genauso wie Einkaufszentren. Dort kann man also wieder an einem halbwegs normalen öffentlichen Leben teilnehmen, unter der Bedingung, dass man geimpft ist und einen Impfpass vorweisen kann.

Mittlerweile wird auch in Deutschland über diese mögliche Lockerungsvariante laut nachgedacht. Nach Gesundheitsminister Spahn hat sich nun heute auch Justizministerin Christine Lamprecht von der SPD geäußert. Menschen sollen nach ihrer Corona-Impfung mehr Rechte zurückbekommen, forderte sie.

Über die rechtliche Situation sprechen wir mit dem Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Christian Pestalozza von der Freien Universität Berlin.

Ein Mitarbeiter eines Impfzentrums ergänzt den Impfpass mit der Corona-Impfung. © dpa/Jens Krick
dpa/Jens Krick
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