Berliner Stadtplanung

Umbaupläne für den Checkpoint Charlie - der Zeitplan muss eingehalten werden

Gegen die Umbaupläne am Checkpoint Charlie in Berlin gibt es Protest. Bis zum nächsten Mittwoch können noch Alternativvorschläge für die Bebauung am früheren Grenzübergang eingereicht werden.

Der ehemalige Grenzübergang Checkpoint Charlie in Berlin-Mitte © imago images/tagesspiegel
Der ehemalige Grenzübergang Checkpoint Charlie in Berlin-Mitte soll umgebaut werden - die Frage ist nur: Wie? | © imago images/tagesspiegel

Der frühere Berliner Kulturstaatssekretär Tim Renner hat den Vorwurf zurückgewiesen, die Alternativvorschläge für die Gestaltung des Checkpoint Charlie kämen zu spät. Renner sagte heute auf radioeins, die Einspruchsfrist gegen die Pläne des Senats ende am 21. August. Man liege also gut in der Zeit.

Zwölf Kulturschaffende um Renner hatten sich am Wochenende getroffen, um eigene Konzepte für den Checkpoint Charlie zu entwickeln. 

Der ehemalige Kulturstaatssekretär kritisierte, dem Bebauungsplan des Senats mit Wohn- und Geschäftshäusern und einem Museum des Kalten Krieges fehle eine Idee für diesen historischen Ort. Um dessen Bedeutung deutlich zu machen, müsse es eine viel größere Freifläche geben als derzeit geplant.

Sonja Koppitz und Max Spallek sprachen darüber mit der Berliner Bausenatorin Katrin Lompscher (Die Linke). Sie sagt, dass der Zeitplan des Bebauungsplans bis Februar 2020 eingehalten werden muss, "damit wir überhaupt die Gestaltungsmacht als Kommune behalten". Ansonsten kann der Invester Trockland die freie Fläche an der Ostseite der Friedrichstraße so bebauen, wie er will.

Der ehemalige Grenzübergang Checkpoint Charlie in Berlin-Mitte © imago images/tagesspiegel
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