Corona-Pandemie

Konzept für die Rückkehr von Zuschauer*innen in Sport und Kultur

Vom kleinen Stadttheater bis zum Berliner Olympiastadion

Wie können Sport- oder Kulturveranstaltungen wieder vor Publikum stattfinden? Dazu haben Fachleute aus Sport, Kultur und Wissenschaft der Politik eine Studie vorgelegt.

Scheinwerferlicht auf einer leeren Bühne © imago images/blickwinkel
Scheinwerferlicht auf einer leeren Bühne | © imago images/blickwinkel

Unter Corona-Lockdown-Gesichtspunkten war das, was gestern z.B. im Berliner Mauerpark oder auch auf dem Tempelhofer Feld los war natürlich nicht zu vertreten oder wahrscheinlich höchst fahrlässig. Tausende Berlinerinnen und Berliner tummelten sich, gingen spazieren oder machten Sport. Das ist, wie gesagt, auf der einen Seite absolut verwerflich, auf der anderen Seite aber eben auch verständlich. Nach gefühlt ewigen Wochen im Lockdown, wollen und müssen die Leute wieder etwas erleben - quasi das Leben erleben.

Eine gemeinsame Initiative aus Sport, Kultur und Wissenschaft hat heute in Berlin eine Studie zur Rückkehr von Zuschauer*innen bei Veranstaltungen vorgelegt. Die Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Bereichen haben dafür mehrere Modelle für Hallen- und Freiluftveranstaltungen erarbeitet. Voraussetzung für ein Basiskonzept sind demnach unter anderem begrenzte Zuschauerzahlen, Abstandsregeln, personalisierte Tickets und eine Maskenpflicht. Ab 1000 Gästen soll ein Alkoholverbot gelten.

Ein erweitertes Modell sieht vor, dass das Publikum komplett vor der Veranstaltung von Fachpersonal durchgetestet wird. Auch Impfnachweise könnten bei diesem Modell den Zugang ermöglichen.

Sonja Koppitz und Max Spallek sprachen darüber mit dem Koordinator der Studie - dem Gesundheitsökonomen Florian Kainzinger.

Scheinwerferlicht auf einer leeren Bühne © imago images/blickwinkel
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