Brandenburg

Kleßen-Görne bekommt endlich einen Mobilfunk-Anschluss

Die Brandenburger Landesregierung hat die Deutsche Telekom und die Bundesregierung aufgefordert, endlich für eine flächendeckende Mobilfunk-Versorgung auch in ländlichen Gebieten zu sorgen. Anlass war eine Aktion des Bundesministers für digitale Infrastruktur, Scheuer, der heute im Dorf Kleßen-Görne im Havelland zwei mobile Funkmasten in Betrieb genommen hat.

Ein mobiler Funkmast der Deutschen Telekom steht auf einem Hügel in Kleßen-Görne © dpa/Arne Immanuel Bänsch
Ein mobiler Funkmast der Deutschen Telekom steht auf einem Hügel in Kleßen-Görne | © dpa/Arne Immanuel Bänsch

Viele Brandenburger haben kein Internet. Das wissen wir. Und außer denen, die davon betroffen sind, haben sich irgendwie alle daran gewöhnt. Die zuständige Staatsministerin spricht lieber von Flugtaxis. Okay. Aber jetzt der Hammer: Manche Brandenburger haben auch keine Möglichkeit, über ihre Handys zu telefonieren. Die 360 Einwohner des Örtchens Kleßen-Görne im Havelland zum Beispiel. Um dort mobil zu telefonieren, haben die Bewohner einen sonderbaren Brauch entwickelt - sie steigen auf Leitern bzw. stiegen. Denn für die Kleßen-Görner wird ein Sommermärchen wahr. Kaum 25 Jahre nach Einführung des Mobilfunks in Deutschland können die jetzt Ihre Handys auch zum Telefonieren nutzen - allerding nur, wenn sie einen Telekom-Vertrag haben.

Katja Weber und Holger Klein sprechen darüber mit rbb-Landesreporter Dominik Lenz.

Ein mobiler Funkmast der Deutschen Telekom steht auf einem Hügel in Kleßen-Görne © dpa/Arne Immanuel Bänsch
dpa/Arne Immanuel Bänsch
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