Einbruch im Museum - Keltischer Goldschatz in Manching gestohlen

Einbrecher stehlen Goldschatz im Millionenwert
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Ein Absperrband der Polizei wird im Kelten-Römer-Museum gespannt. | © picture alliance/dpa | Peter Kneffel Download (mp3, 5 MB)

Aus einem Museum in Bayern ist ein Goldschatz aus der Keltenzeit gestohlen worden. Der Sammlerwert der gestohlenen Münzen wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Sie stammen aus der Zeit um etwa 100 vor Christus. Wie die fast 500 Münzen verschwunden sind, wird noch untersucht.

Unbekannte Einbrecher haben aus dem Kelten-Römer-Museum im oberbayerischen Manching einen historischen Goldschatz im Wert von mehreren Millionen Euro gestohlen. Laut Museum ist es der größte keltische Goldfund des 20. Jahrhunderts. Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang mit einem großflächigen Ausfall von Internet- und Telefonverbindungen in der Region vergangene Nacht.

Wir sprechen darüber mit dem Landesarchäologen von Berlin, Prof. Dr. Matthias Wemhoff. Er ist Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte.