Politik

Juso-Chef Kühnert fordert Seehofers Rücktritt

Vor einer Woche ist eine Maschine mit 69 abgeschobenen Afghanen aus Deutschland nach Kabul gestartet. Einer von ihnen ist nun tot. Wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Mittwoch in Berlin sagte, wurde der Mann leblos in einer Zwischenunterkunft in Kabul aufgefunden. Die Behörden in Kabul gehen davon aus, dass es sich um einen Selbstmord handelt. Nach dem vermeintlichen Selbstmord gibt es neue Rücktrittsforderungen gegen Innenminister Horst Seehofer.

Juso-Chef Kevin Kühnert © imago/Mike Schmidt
Juso-Chef Kevin Kühnert | © imago/Mike Schmidt

Juso-Chef Kevin Kühnert schreibt auf Twitter: "Einer von #69. An Seehofers 69. Geburtstag - höhö - abgeschoben. Jetzt tot, nachdem er sich das Leben genommen hat. #RIP Seehofer sei ein "erbärmlicher Zyniker und dem Amt charakterlich nicht gewachsen. Sein Rücktritt sei überfällig". Auch Die Linke fordert Seehofers Entlassung. Ähnlich die Grünen. 

Der CSU-Politiker hatte bei der Vorstellung seines "Masterplan Migration" gesagt:  "An meinem 69. Geburtstag sind 69 Personen nach Afghanistan zurückgeführt worden - das war von mir nicht so bestellt."

Katja Weber und Holger Klein sprachen darüber mit Juso-Chef Kevin Kühnert.“

Juso-Chef Kevin Kühnert © imago/Mike Schmidt
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