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Immer mehr Grippefälle in Deutschland

In Deutschland stecken sich immer mehr Menschen mit Grippe an. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind allein in der vergangenen Woche mehr als 15.000 Neu-Infektionen gemeldet worden. Das sei der größte Anstieg seit Beginn der Grippewelle im Dezember, heißt es im jüngsten Bericht des Berliner Instituts. Demnach werden inzwischen auch zunehmend Grippe-Fälle aus Schulen und Kindergärten gemeldet.

Eine Frau liegt im Bett und putzt sich die Nase © dpa/Maurizio Gambarini
Eine Frau liegt im Bett und putzt sich die Nase | © dpa

Das Robert-Koch-Institut (RKI) rät angesichts der grassierenden Grippewelle dazu, die Ansteckungsrisiken für Kinder so gering wie möglich zu halten. Instituts-Sprecherin Glasmacher hat auf den heutigen Unterrichtsauftakt nach den Winterferien verwiesen. Man solle auf eine gute Handhygiene achten und sich generell von allen fernhalten, die sichtbar an Atemwegserkrankungen leiden. Kinder, die Diabetes oder eine chronische Bronchitis haben, sollten unbedingt gegen Grippe geimpft werden, riet Glasmacher. 

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind allein in der vergangenen Woche deutschlandweit mehr als 15.000 Neu-Infektionen gemeldet worden. Darunter sind zunehmend Fälle aus Schulen und Kindergärten.

Sonja Koppitz und Max Spallek sprechen darüber mit Ole Wichmann, dem Leiter des Fachbereichs Impfprävention vom Robert-Koch-Institut.