Festival für den osteuropäischen Film

Halbzeit beim FilmFestival Cottbus

In Cottbus läuft noch bis Sonntag das 28. Festival für den osteuropäischen Film. Zentrales Thema ist in diesem Jahr der politische Dialog in Osteuropa. Insgesamt sind 217 Filme zu sehen, unter anderem von Filmemachern aus Russland, Mazedonien, Kasachstan und Albanien.

Staatstheater Cottbus beim 28. FilmFestival Cottbus © FFC
Staatstheater Cottbus beim 28. FilmFestival Cottbus | © FFC

Lebt man in Berlin, ist man ja verwöhnt. Ständig werden einem Film-festivals um die Ohren gehauen, so sehr, dass man häufig schon gar keine Lust mehr hat, überhaupt irgendetwas zu besuchen. Dabei lohnt es sich in diesen Tagen der Blick nach Brandenburg, genauer nach Cottbus.  

Noch bis Sonntag findet das Festival des osteuropäischen Films in Cottbus statt. Das Festival wolle die Vielfalt Osteuropas zeigen, sagte der Programmdirektor Buder. Es stemme sich gegen die Polarisierung des politischen Diskurses unter dem Einfluss des Populismus.

Diesmal gibt es in den Cottbuser Kinos insgesamt 217 Filme, aus 45 Ländern zu sehen – darunter über hundert Premieren.

Sonja Koppitz und Max Spallek sprechen darüber mit dem radioeins-Filmexperten Knut Elstermann in Cottbus.

   

Programmtipp:


Zum FilmFestival Cottbus lädt radioeins heute von 19 bis 20 Uhr zu Gesprächen mit Schauspielern, Regisseuren und Programmmachern. In der radioeins-Lounge im Kino Weltspiegel spricht unser Filmexperte Knut Elstermann mit den Chefs zweier Filmfestivals in Russland und Armenien über die aktuelle Situation in Osteuropa. Außerdem ziehen die Filmkritiker von radioeins und dem Cottbuser Magazin "hermann" eine Festival-Halbzeitbilanz.

Das radioeins Spezial zum Filmfestival Cottbus hören sie heute live von 19 bis 20 Uhr regional auf der Cottbusser Frequenz. Die Sendung im Kino Weltspiegel in der Rudolf-Breitscheid-Straße 78 ist öffentlich und der Eintritt ist frei.