20 Jahre Afghanistan-Einsatz

Hohe Gefährdung für verbliebene Ortskräfte in Afghanistan

20 Jahre war die Bundeswehr im Afghanistan-Einsatz. Heute Abend werden die Soldatinnen und Soldaten mit einem Großen Zapfenstreich gewürdigt. Doch wie ergeht es ihren ehemaligen Ortskräften, die noch im Land sind?

Drei Männer sitzen auf einem Berg und blicken auf Kabul. © icture alliance/dpa/TASS | Alexandra Kovalskaya
Blick auf Kabul, Blick ins Ungewisse. | © picture alliance/dpa/TASS | Alexandra Kovalskaya

In Berlin wird heute der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr gewürdigt - 7 Stunden Zeremonie insgesamt bis zum Großen Zapfenstreich heute Abend vor dem Reichstag. Dafür gibt es sowohl Zustimmung als auch Kritik, denn der Afghanistan-Einsatz - und vor allem dessen Ende sind umstritten.

Rund 20 Jahre war die Bundeswehr in Afghanistan im Einsatz. Nach dem Abzug im Sommer haben die Taliban die Macht im Land übernommen. Zehntausende afghanische Ortskräfte und deren Angehörige blieben zurück.

Über die Situation der Ortskräfte in Afghanistan sprechen wir mit Alexander Fröhlich. Er arbeitet als Sozialarbeiter für das “Patenschaftsnetzwerk Afghanische Ortskräfte”.

Drei Männer sitzen auf einem Berg und blicken auf Kabul. © icture alliance/dpa/TASS | Alexandra Kovalskaya
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