Geplante Batteriefabrik in Grünheide

Tesla könnte massive Förderung erhalten

DIW-Präsident Fratzscher sagt: Es lohnt sich wegen des Know-hows

Das geplante Batterie-Fabrik von Tesla in Grünheide soll massiv gefördert werden. Mit einem Milliarden-Beitrag. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin "Business Insider" unter Berufung auf Regierungskreise.

Straßenschild "Tesla Straße" am Gelände von Teslas Gigafactory in Grünheide © imago images/Future Image
Straßenschild "Tesla Straße" am Gelände von Teslas Gigafactory in Grünheide | © imago images/Future Image

Angeblich wollen Bund und das Land Brandenburg den US-Autobauer Tesla mit einem Milliardenbetrag beim Aufbau der geplanten Batteriefabrik unterstützen, wie das Wirtschaftsmagazin "Business Insider" berichtet und sich auf Regierungskreise berufen hat. Zwei Drittel der Summe soll demnach der Bund übernehmen, ein Drittel Brandenburg.

Das Geld stammt aus einem Förderprogramm, das eigentlich europäische Unternehmen im Konkurrenzkampf mit Firmen aus Asien und den USA stärken soll. Aus dem Bundeswirtschaftsministerium hieß es, die Höhe der Förderung für Tesla stehe noch nicht fest.

Ob sich solche Investitionen für den Staat lohnen, besprachen Katja Weber und Holger Klein mit Marcel Fratzscher, dem Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Er würde darin einen guten Deal sehen, weil Berlin und Brandenburg solch einen Innovator im Industriebereich braucht. Zudem lohnt es sich wegen des Know-hows von Tesla, das damit kommen würde.

Straßenschild "Tesla Straße" am Gelände von Teslas Gigafactory in Grünheide © imago images/Future Image
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