Hass und Hitze

Extreme Temperaturen schüren Hassrede im Netz

Wenn es draußen warm ist, gibt es mehr Hass im Netz. Das ist ein Ergebnis einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung.

Ein Thermometer zeigt eine hohe Temperatur © imago/Ikon Images
Ein Thermometer zeigt eine hohe Temperatur | © imago/Ikon Images

Es gibt einen Zusammenhang zwischen den Tagestemperaturen und Hassrede im Internet. Das hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) herausgefunden. Demnach posten mehr Menschen Hasskommentare, wenn ein sogenanntes "Wohlfühlfenster" zwischen 12 und 21 Grad Celsius verlassen wird.

Temperaturen über 30 Grad Celsius schüren demnach Online-Hass in allen Klimazonen und über alle Unterschiede bei Einkommen, religiösen Überzeugungen oder politischen Standpunkten hinweg. Für die Studie wurden mehr als vier Milliarden Tweets ausgewertet.

Wir sprechen darüber mit Leonie Wenz vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, die Mitautorin der Studie ist.

Ein Thermometer zeigt eine hohe Temperatur © imago/Ikon Images
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