Wusterhausen/Dosse

Erster selbstfahrender Bus in Brandenburg

Brandenburgs erster selbstfahrender Kleinbus ist heute in Wusterhausen/Dosse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in den Testbetrieb gegangen. Bis Mitte 2020 soll untersucht werden, wie automatisierter und autonomer Verkehr in ländlichen Regionen funktioniert, erklärte die Regionalentwicklungs-Gesellschaft Nordbrandenburg.

Der selbstfahrende Kleinbus "Easy Mile ez10" auf seiner Teststrecke in Wusterhausen/Dosse © dpa/Monika Skolimowska
Der selbstfahrende Kleinbus "Easy Mile ez10" auf seiner Teststrecke in Wusterhausen/Dosse | © dpa/Monika Skolimowska

Der Elektrobus fährt im realen Straßenverkehr entlang eines einprogrammierten Streckenverlaufs zwischen dem Bahnhof und dem Stadt-Zentrum. Er bietet sechs Sitz-Plätze und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 25 Kilometer pro Stunde.

Die Orientierung erfolgt per GPS sowie Sensortechnik, die die Sicherheit der Fahrgäste gewährleisten soll, sagte Geschäftsführer Ulrich Steffen. Vorerst wird auch noch eine Person mitfahren, die den Bus notfalls auch per Hand steuern kann.

Gefördert wird das Projekt mit rund 1,5 Millionen Euro vom Bund.

Max Spallek sprach darüber mit rbb-Reporter Jörn Pissowotzki.

Der selbstfahrende Kleinbus "Easy Mile ez10" auf seiner Teststrecke in Wusterhausen/Dosse © dpa/Monika Skolimowska
dpa/Monika Skolimowska
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