Razzia bei Künstlerkollektiv

Ermittlungen gegen das "Zentrum für politische Schönheit"

Beim Künstlerkollektiv "Zentrum für politische Schönheit" in Berlin hat es eine Razzia gegeben. Das Künstlerkollektiv hatte im Herbst der AfD im Wahlkampf unter einem Decknamen angeboten, für sie Werbematerial zu verteilen. Nach eigenen Angaben wurden so fünf Millionen Flyer von verschiedenen Kreisverbänden der Partei gesammelt, die später geschreddert wurden.

Polizeiauto © radioeins/Chris Melzer
Polizeiauto | © radioeins/Chris Melzer

Heute gab es eine Razzia beim "Zentrum für politische Schönheit" (ZPS) nach einer Aktion gegen die AfD. Die ZPS-Aktivistinnen und -Aktivisten hatten Parteimitglieder*innen getäuscht und im Herbst Millionen Informationsflyer von verschiedenen Kreisverbänden der AfD gesammelt, um sie angeblich zu verteilen. Stattdessen wurden diese Flyer geschreddert. Die AfD hatte angekündigt, Strafanzeige zu erstatten.

Wir sprachen mit dem Medienanwalt David Geßner über die Grenzen der Satire.

Polizeiauto © radioeins/Chris Melzer
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