Schwere Waffen für die Ukraine

Militärexperte Gressel: "Deutschland könnte einen viel besseren Beitrag leisten, dass die Ukraine das überlebt"

Die Diskussion um die Lieferung schwerer Waffen in die Ukraine hält an - auch einen Monat nach dem Beschluss im Bundestag. Wir sprechen darüber mit Gustav Gressel vom European Council of Foreign Relations.

Schützenpanzer Marder der Bundeswehr während einer Gefechtsübung © imago images/Sven Eckelkamp
Schützenpanzer Marder der Bundeswehr während einer Gefechtsübung | © imago images/Sven Eckelkamp

Ein Monat ist es her, dass sich der Bundestag mit großer Mehrheit für die Lieferung von schweren Waffen in die Ukraine ausgesprochen hat. Ein Monat - und bis heute liefert Deutschland angeblich nicht. "Die Welt" berichtet heute, dass sogar seit neun Wochen so gut wie nichts mehr aus Deutschland kommt.

Warum? Weil es eine NATO-Verabredung gibt, keine Schützen- oder Kampfpanzer westlicher Bauart in die Ukraine zu liefern. Das hat vor einer Woche die parlamentarische Staatssekretärin im Verteidigungsausschuss, Siemtje Möller von der SPD, in einem Interview gesagt und seitdem herrscht Verwirrung. Gibt es diese Vereinbarung überhaupt? Warum wissen selbst die Koalitionspartner von den Grünen oder der FDP nix davon?

In diesen Nebel wollen wir etwas Licht mit dem Militär-Experten Gustav Gressel vom European Council of Foreign Relations bringen.

Schützenpanzer Marder der Bundeswehr während einer Gefechtsübung © imago images/Sven Eckelkamp
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