Nach der Landtagswahl

Die Grünen in Brandenburg sind bereit mitzuregieren

Nach den Landtagswahlen sind rechnerisch zwei Regierungskonstellationen mit den Grünen möglich, zum einen mit SPD und CDU, zum anderen mit SPD und Linken. Grünen-Spitzenkandidatin Nonnemacher sagte, ihre Partei sei auf Sondierungsgespräche vorbereitet.

Annalena Baerbock (li.), Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, zusammen mit den Spitzenkandidaten Benjamin Raschke und Ursula Nonnemacher © dpa/Patrick Pleul
Annalena Baerbock (li.), Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, zusammen mit den Spitzenkandidaten Benjamin Raschke und Ursula Nonnemacher | © dpa/Patrick Pleul

Die Grünen in Brandenburg sind bereit zukünftig im Land mitzuregieren. Die Fraktionsvorsitzende im Brandenburger Landtag und Spitzenkandidatin der Partei, Ursula Nonnemacher, sagte am Montagmorgen im rbb: "Wir sind bereit zu regieren, aber es muss eine Koalition der Erneuerung und auch des Aufbruchs sein. Es kann kein weiter so geben." Die Grünen wollen maximal Inhalte durchsetzen; in Sondierungsgesprächen müsse die Partei herausfinden, mit wem das möglich ist, so Nonnemacher.  

Die Grünen könnten sich an einer möglichen rot-rot-grünen Regierung sowie an einer Koalition aus SPD, CDU und Grünen beteiligen. Sie erhielten bei der Brandenburger Landtagswahl nach vorläufigen Ergebnissen 10,8 Prozent der Stimmen.

Katja Weber und Holger Klein sprechen darüber mit dem Grünen-Spitzenkandidaten Benjamin Raschke.

Annalena Baerbock (li.), Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, zusammen mit den Spitzenkandidaten Benjamin Raschke und Ursula Nonnemacher © dpa/Patrick Pleul
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