Führung in Krisenzeiten

Deutschland übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft

Raus aus der Corona-Krise, rein in die Zukunft: Bundeskanzlerin Angela Merkel will die deutsche EU-Ratspräsidentschaft, die morgen beginnt, nutzen, die Corona-Pandemie zu überwinden und Europa für die Zukunft bereit zu machen. Die großen Erwartungen seien ihr bewusst, sagte Merkel in ihrem wöchentlichen Podcast.

Deutschlandfahne im Gegenlicht © imago images/Jürgen Ritter
Deutschlandfahne im Gegenlicht | © imago images/Jürgen Ritter

Wenn die Deutschen am 1. Juli die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen, wird die europaweite Bewältigung der Corona-Pandemie im Vordergrund stehen. Reichen die 750 Milliarden Euro, die als Brüsseler Hilfspaket zusammengeschnürt wurden? Werden sich alle 27 EU-Mitgliedsstaaten solidarisch verhalten? Und wird es gelingen „Europa wieder stark“ zu machen, wie es sich die Bundesregierung für die kommenden sechs Monate vorgenommen hat? Die Zeiten sind hart, andere Problemfelder nicht zu verdrängen: China, Brexit und Trump.

Max Spallek spricht darüber mit dem deutschen EU-Botschafter Michael Clauß.

Deutschlandfahne im Gegenlicht © imago images/Jürgen Ritter
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