VBB gibt grünes Licht

Das 29-Euro-Ticket für Berlin kommt!

Nach langem politischen Ringen hat der VBB einem 29-Euro-Ticket für den Tarifbereich AB zugestimmt. Der Vorstoß kam vom Senat als Nachfolge für das Neun-Euro-Ticket. Brandenburg wird sich an dem Ticket allerdings nicht beteiligen.

Ausfahrende U-Bahn an der Station "Rotes Rathaus" in Berlin
Ausfahrende U-Bahn an der Station "Rotes Rathaus" in Berlin | © IMAGO / imagebroker

Der Weg für ein 29-Euro-Ticket ist frei. Am Donnerstag stimmte der Aufsichtsrat des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) der Nachfolgelösung für das 9-Euro-Ticket zu.

Zuvor hatte der Landrat von Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt (SPD), seine Blockade aufgegeben. Noch am Mittwoch hatte Schmidt ein Veto gegen die Dringlichkeitssitzung des Aufsichtsrates eingelegt. Ihm seien die Unterlagen zu spät zugestellt worden, er habe nicht genug Zeit zur Vorbereitung gehabt. Das Veto zog Schmidt später allerdings zurück.

Das 29-Euro-Ticket soll von Oktober bis Dezember im Tarifbereich AB gelten und die Zeit überbrücken, bis eine bundesweit geltende Nachfolgeregelung für das 9-Euro-Ticket steht. Der Plan sieht vor, dass Inhaber eines Abonnements für Berlin AB von der Vergünstigung profitieren. Wer ein AB-Abo neu abschließt, soll für die drei Monate ebenfalls die Vergünstigung bekommen - und zum 31. Dezember ein "Sonderkündigungsrecht" erhalten.

Die Möglichkeit, sich das 29-Euro-Ticket monatlich zu kaufen - so wie es beim 9-Euro-Ticket möglich war - ist nicht vorgesehen.

Über das kommende 29-Euro-Ticket sprechen wir mit unserem rbb-Landesreporter Thorsten Gabriel.

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Quelle: rbb24