GEW-Landesvorsitzender Erdmann über Schule in Berlin

Testpflicht macht aktuell keinen Sinn, Lehrer*innen brauchen Impfangebot

Morgen will der Berliner Senat zu einer Sondersitzung zusammenkommen und darüber beraten, wie nach den Osterferien mit den Schulen verfahren wird. Noch ist unklar, ob ähnlich wie in Brandenburg bestimmte Jahrgänge unter Hygiene-Auflagen und im Wechselmodell an die Schulen zurückkehren dürfen.

Blick in ein leeres Klassenzimmer © imago images/imagebroker
Blick in ein leeres Klassenzimmer | © imago images/imagebroker

Nach den Osterferien soll es in Brandenburg wieder mehr Homeschooling geben. Nur die Grundschulen und die Abschlussklassen sollen im Wechselmodell vor Ort unterrichtet werden.

Nächste Woche bekommen sie an den Schulen Corona-Schnelltests, die ab der Woche darauf morgens gemacht werden müssen, bevor Schüler*innen zum Präsenzunterricht gehen. Ab dem 19. April gilt in Brandenburg laut Brandenburgs Bildungsministerin Ernst also ein negativer Test oder zuhause lernen.

Wie es nach den Osterferien mit den Schulen in Berlin weitergehen wird, darüber berät morgen der Berliner Senat.

Für den Landesvorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Tom Erdmann, macht eine Testpflicht nur Sinn, wenn genügend Tests da sind. Das ist aktuell in Berlin nicht der Fall, wie er auf radioeins sagte. Zudem sprach er sich dafür aus, das Lehrer*innen schnellstmöglich ein Impfangebot brauchen.

Blick in ein leeres Klassenzimmer © imago images/imagebroker
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