Interview mit Markus N. Beeko (Amnesty International)

Amnesty Report: Menschenrechtslage hat sich verschlechtert

Laut Amnesty International hat sich die Menschenrechtslage auf der ganzen Welt verschlechtert, die Corona-Pandemie hat zu einer deutlichen Zunahme von Menschenrechtsverletzungen geführt. Millionen Menschen sind betroffen – so steht es im Jahresbericht der Non-Profit-Organisation.

Markus N. Beeko von Amnesty International
Markus N. Beeko von Amnesty International | © dpa

Der Bericht von Amnesty International beleuchtet die Menschenrechtslage in 149 der insgesamt rund 200 Länder weltweit. Danach hat die Pandemie in vielen Regionen Ungleichheit, Diskriminierung und Unterdrückung verstärkt. Die Krise sei von zahlreichen Staaten missbraucht worden, um Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit weiter einzuschränken.

Corona sei "in einer großen Zahl von Ländern nicht nur eine Gesundheitskrise, sondern auch eine Krise der Menschenrechte", sagte Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International Deutschland, heute in Berlin, wo der Bericht vorgestellt wurde.

Über den Bericht sprechen Sonja Koppitz und Max Spallek mit Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International Deutschland.


Link zum Jahresbericht von Amnesty International