Geschichte im Serienformat

40 Jahre Fernseh-Miniserie "Holocaust"

Heute vor 40 Jahren wurde die amerikanische Miniserie "Holocaust" zum ersten Mal in den USA ausgestrahlt, in Deutschland kam sie ein Jahr später ins Fernsehen. Der Vierteiler sorgte für Diskussionen und Emotionen wie man es in Deutschland bis dahin bei einer Fernsehserie noch nicht erlebt hatte.

Filmstill aus der Miniserie "Holocaust" © imago/United Archives
Filmstill aus der Miniserie "Holocaust" | © imago/United Archives

Im Januar 1979 lief im WDR-Fernsehen erstmals die amerikanische Serie „Holocaust“ über die deutschen Bildschirme. Rund 20 Millionen Zuschauer verfolgten die Geschichte der nationalsozialistischen Judenverfolgung am Beispiel der „arischen“ Familie Dorf und der  jüdischen Familie Weiss.

Die Ermordung der Juden wurde zum Thema der Nation, die Serie „Holocaust“ hat sich tief in das „kollektive Gedächtnis“ der Vergangenheitsbewältigung der Nachkriegszeit eingeschrieben.

Heute vor 40 Jahren wurde die Serie „Holocaust“ in den USA ausgestrahlt. Holger Klein blickt zusammen mit dem ehemaligen Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin, Dr. Wolfgang Benz, darauf zurück.

Filmstill aus der Miniserie "Holocaust" © imago/United Archives
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