#Scientists4Future

Klimaschutz: Die Anliegen der jungen Menschen sind berechtigt

Mehr als 12.000 Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, stellen sich hinter die Forderungen der Schülerinnen und Schüler von Fridays for Future, die seit Wochen für den Klimaschutz und den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen demonstrieren.

Schüler demonstrieren im Rahmen der Bewegung #Fridaysforfuture für eine andere Klimapolitik © dpa/Julian Stratenschulte
Schüler demonstrieren im Rahmen der Bewegung #Fridaysforfuture für eine andere Klimapolitik | © dpa/Julian Stratenschulte

Jeden Freitag demonstrieren Schülerinnen und Schüler während der Unterrichtszeit unter dem Motto "„Fridays for Future“" für Klimaschutz - jetzt bekommen sie wissenschaftliche Unterstützung. Mehr als 12.000 Forscher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erklärten gemeinsam, die jungen Menschen forderten zu Recht, dass sich die Gesellschaft "ohne weiteres Zögern" auf Nachhaltigkeit ausrichte. Ohne konsequenten Wandel sei ihre Zukunft in Gefahr.

Auch der Berliner Professor für regenerative Energien, Volker Quaschning, gehört zu den Unterstützern. Er sagte im rbb, der Klimawandel schreite rapide voran. Dabei drohten bald Folgen, die nicht mehr zu beherrschen seien. "Wir sind die Profis und sagen: Die junge Generation hat Recht", so Quaschning.

Zu den Erstunterzeichnern gehören auch der Arzt und Moderator Eckard von Hirschhausen, der Meteorologe Sven Plöger, Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar sowie Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), der sich von der großen Zahl der Unterzeichner überwältigt zeigt. "Wow, die Zahl der Unterzeichner übersteigt alle Erwartungen!", kommentierte Rahmstorf auf Twitter.

Sonja Koppitz und Max Spallek sprachen darüber mit Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

Schüler demonstrieren im Rahmen der Bewegung #Fridaysforfuture für eine andere Klimapolitik © dpa/Julian Stratenschulte
dpa/Julian Stratenschulte
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