Back in Black

A History Of Violence von Harlan T. Bobo

Das Vinyl der Woche

Die CD ist längst vom Aussterben bedroht und das MP3 viel zu virtuell. Darum feiert radioeins das schwarze Gold – zusammen mit den Berliner Plattendealern unseres Vertrauens. Jede Woche stellen sie uns ein Album vor, das nur auf Vinyl so klingt, wie es klingen soll. Die Schallplatte lebt - immer mittwochs um 13:40 live auf radioeins.

A History of Violence von Harlan T. Bobo
A History of Violence von Harlan T. Bobo | © Beast Records (Cargo Records)

Harlan T. Bobo, Sänger, Songwriter und Arrangeur aus Memphis, mit seinem vierten Album, dem ersten seit 2010. Nach seinem letzten Album arbeitete er mit Kollegen wie Cat Power, Jack Oblivian oder seiner Garagenband „The Fuzz“. "History of Violence", sein bisher düsterstes und „aggressivstes“ Werk, wird getragen von Bobos Whiskey-und-Zigaretten-geprägten Stimme und kommt auf den intimeren Momenten wie ein verzerrter Ohrwurm, der auch an unbequemere Orte schlüpft.

Es ist ein mitreißend dynamisches Album mit lauten, heulenden Gitarren und schweren Basslinien, aber auch mit eindringlichem Piano und sehr leisen Momenten. „Coney Island Baby“ und Leonard Cohen sind Assoziationen bei den leiseren Songs, die druckvolleren Songs lassen an die frühen „Green On Red“ denken.

Stephan Schulz, DoDo Beach

A History of Violence von Harlan T. Bobo
Beast Records (Cargo Records)
Back in Black © radioeins/Warnow
radioeins/Warnow

Norman Dietze

(Plattenladen: Bis Aufs Messer)

Back in Black © radioeins/Warnow
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Philipp Michalke

(Plattenladen: hhv Records)

Back in Black © radioeins/Warnow
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Thomas Spindler

(Plattenladen "Dodo Beach")

Der Beitrag ist noch bis zum 11.07.2019 00:00:00 verfügbar.