Konzert | Roter Salon | 14.02.2019

Vergessene Arbeitskämpfe – Ein Punk-Abend

Die tapferen Kämpfe in der „Unterirdischen“

Der Punk muss zurück an die Volksbühne und Kämpfe von Arbeiterinnen und Arbeitern müssen zurück an ein Arbeitertheater.

Leuchtreklame "Roter Salon" © imago/Seeliger
Leuchtreklame "Roter Salon" | © imago/Seeliger

In den letzten Jahren sind zahlreiche Orte in Berlins Mitte verschwunden, an denen Punkbands auftreten können. Wir wollen mit unserer Konzertreihe dem etwas entgegenstellen und Neues etablieren. Wir sind fünf Bühnenarbeiter der Volksbühne, unterstützt von vielen weiteren Kolleginnen und Kollegen des Hauses. Ab Donnerstag, den 14. Februar 2019, wird im Roten Salon alle zwei Monate ein Punkkonzert (2 Bands, 1 DJ) von uns veranstaltet.

Das Besondere: Im Zuge jedes Konzertes wird einem Arbeitskampf gedacht. Die Kämpfe liegen sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Viele Arbeitskämpfe sind in Vergessenheit geraten. Wir wollen an die Geschichten, die Wut und den Mut der Kolleginnen und Kollegen erinnern. Vor allem wollen wir die Geschichten überhaupt erst mal erzählen. Wir konnten dafür die Schriftstellerin Anna Tüne für uns gewinnen. Sie berät uns und arbeitet die Texte zu den von uns gewählten Arbeitskämpfen aus.

Christiane Falk spricht darüber mit Mattias Kåks von der Volksbühne.

Leuchtreklame "Roter Salon" © imago/Seeliger
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Download (mp3, 4 MB)


Bands am 14.02.: Hyäne (Punk, Berlin), Imbiß (Punk, Berlin)

DJ: Schnürmeister Kåks (76-84 Punkrock Vinyl)

Arbeitskampf: Streik der Belegschaft von GM&S, 1990 bis heute, La Souterraine, Frankreich

Quelle: Volksbühne Berlin