Nach fast 35 Jahren

Letzte Folge der "Lindenstraße" am Sonntag im Ersten

Wenn am Sonntag zum letzten Mal die Melodie der "Lindenstraße" ertönt, geht eine Ära in der Geschichte des deutschen Fernsehens zu Ende. Mehr als drei Jahrzehnte gehörte die "Lindenstraße" zum Sonntagsprogramm und damit zum Ritual vieler Fans.

Straßenschild der "Lindenstraße" in der Außenkulisse auf dem WDR-Gelände in Köln-Bocklemünd © WDR/Steven Mahner
Straßenschild der "Lindenstraße" in der Außenkulisse auf dem WDR-Gelände in Köln-Bocklemünd | © WDR/Steven Mahner

Fast vier Minuten länger als üblich wird die letzte Folge der "Lindenstraße" sein –- vielleicht ein kleiner Trost für alle Fans der Serie. Wenn es am Sonntag (29. März 2020, 18.50 Uhr, Das Erste) mit Folge 1758 "„Auf Wiedersehen"“ heißt, endet eine Ära der deutschen Fernsehgeschichte.

Mehr als 34 Jahre waren die Bewohner der "Lindenstraße" allsonntäglich mit ihren Geschichten zu Gast in den heimischen Wohnzimmern. Wohl keine andere Serie hat so viele aktuelle oder politische Themen aufgegriffen. Hochzeit und häusliche Gewalt, erste Liebe und Enttäuschung. Rechtsextremismus. Auch den ersten Kuss von zwei Schwulen im Fernsehen gab es in dieser fiktiven Straße in München.

Über das Ende der "Lindenstraße" sprach Steen Lorenzen mit Jürgen Knieper, dem Komponisten der Lindenstraße-Melodie.

Straßenschild der "Lindenstraße" in der Außenkulisse auf dem WDR-Gelände in Köln-Bocklemünd © WDR/Steven Mahner
WDR/Steven Mahner
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