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Tiraspol und Kischinau auf Mittelwelle

Der „eingefrorene“ Konflikt in der früheren Moldauischen Sowjetrepublik kann auch überregional an der dortigen Hörfunklandschaft abgelesen werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei ein sehr schnöder Aspekt: Das Geld.

Sender Grigoriopol
Der auf 621 kHz eingesetzte Sender (Schtorm-S, 150 kW) in Grigoriopol | © Leonid Cultuclu

Mit dem Beginn der Perestroika ging die Regierung in Kischinau zu einer nationalistischen Politik über. In deren Zuge sollte nur noch die dortige Variante des Rumänischen als Amtssprache anerkannt werden.

Das mündete 1990 im überwiegend von Russen bewohnten Tiraspol in die Ausrufung einer „Pridnestrowischen Moldauischen Sozialistischen Sowjetrepublik“ (der Sozialismus und der Sowjet wurden später gestrichen). Die Separatisten verwiesen auf ihre Befürchtung, sich erneut unter rumänischer Verwaltung wiederzufinden.

Die Hintergründe sind nicht nur aus Geschichtsbüchern abzulesen (und auch dort findet sich nicht überall ein spezifisch deutscher Aspekt), sondern wiederum schon in der heutigen Medienlandschaft: Radio România betreibt ein Radio Chişinău mit einem inzwischen großflächigen UKW-Netz in Moldawien.

1989 kam es in Tiraspol zu Großdemonstrationen, über die auch das dortige Rundfunkstudio mit Sondersendungen berichtete. Außerhalb der Region blieb das zunächst unbemerkt, da das Programm dieses Studios bis dahin nur über Drahtfunk verbreitet wurde.

Zu einer wesentlichen Änderung kam es dann durch den Standort, an dem 1971 eine neue Großsendestation in Betrieb gegangen war: Nordöstlich von Grigoriopol, unmittelbar an der 1940 von Stalin gezogenen Grenze zur Ukraine.

Sender Grigoriopol
Mittelwellen-Senderblöcke und Antennenwahlschalter in Grigoriopol | © Leonid Cultuclu

Aufgebaut wurden hier die beiden Sender RW-950 und RW-951, die zum einen auf Langwelle (zuletzt 234 kHz) das erste Programm des Allunionsradios, zum anderen auf Mittelwelle tagsüber Radio Majak (zuletzt auf 594 kHz) und abends Auslandsprogramme von Radio Moskau (zuletzt auf 1548 kHz) übertrugen.

Über Jahre unerfüllt blieb der Wunsch des Rundfunks in Kischinau, auch für seine Hauptmittelwelle 999 kHz einen Sender in Grigoriopol zu erhalten. Selbst für die Mitarbeiter im Funkhaus völlig überraschend tauchte dann nach 1980 dieser Sender mit der Betriebsnummer RW-954 urplötzlich aus dem Nichts auf.

Wie sich herausstellte, hatte es in der Tat auch kein Investvorhaben gegeben, sondern nur einen Umbau. Möglich wurde er durch die Verfügbarkeit der neuen Senderöhre GU-88A, mit der die Leistung vorhandener Sender bis auf das Vierfache erhöht werden konnte.

In Grigoriopol handelte es sich noch um die alte Bauart „Buran“ mit zwei jeweils 250 kW starken Blöcken. Mit den neuen Röhren konnten zwei dieser Blöcke fortan als Einzelsender mit jeweils 1000 kW betrieben werden.

Sender Grigoriopol
Senderöhren GU-88A in Grigoriopol | © Leonid Cultuclu

Der ausgebrochene Konflikt machte auch um die Sendestation Grigoriopol keinen Bogen. Letztlich schlug sich die Belegschaft auf die Seite von Tiraspol. Der damit eingetretene Verlust der Kontrolle über die Sendestation kostete den damaligen Kommunikationsminister in Kischinau sein Amt.

Nach dem Eingreifen der 14. Armee der russischen Streitkräfte unter Alexander Lebed brach die Sendestation schließlich die Übertragung der Programme aus Kischinau ab. Am 7. Mai 1992, dem in der Sowjetunion begangenen „Tag des Radios“, wechselte sie zum Programm des Studios Tiraspol. Gerüchte wollen hier von einem Einsatz militärischer Funktechnik wissen.

Es handelte sich jedenfalls über Jahre um eine improvisierte Verbindung mit eingeschränkter Tonqualität. Das so herangeführte Programm lief fortan auf den bis dahin vom Funkhaus Kischinau bespielten Frequenzen. Das war neben 999 kHz auch 1467 kHz, betrieben mit einem erst wenige Jahre zuvor nach Grigoriopol umgesetzten Sender.

Die anderen Lang- und Mittelwellen wie auch die Kurzwellenanlagen, die von 1973 bis 1975 ebenfalls in Grigoriopol aufgebaut wurden, liefen davon unberührt weiter. Für die Kurzwelle betraf das neben den Programmen aus Moskau auch Radio Vilnius.

Kurz nach dem Zugriff auf die Sendestation Grigoriopol begann Radio Pridnestrowja, so der damalige Auftritt des Rundfunkstudios Tiraspol, auch mit fremdsprachigen Sendungen für das Ausland. Gut hörbar wurden sie in Deutschland ab 1995 mit dem zusätzlichen Einsatz einer Kurzwellenfrequenz (zunächst die markante 6205 kHz).

In dieser Form liefen die deutschsprachigen Sendungen bis 1998. Im Gegensatz zu einer späteren Wiederaufnahme enthielten sie durchaus differenzierte Berichte.

Der Gestalter dieser Sendungen, Alexandr Komar, bemerkte dazu, es sei „immer besser, mehr als nur eine Seite eines Konflikts zu kennen“, und fügte hinzu: „Der Krieg hat, wie jeder Bürgerkrieg, zu nichts geführt.“ – Zumindest vor wenigen Jahren arbeitete Komar in Tiraspol nun als Übersetzer.

Sender Grigoriopol
Antennenschaltpult in Grigoriopol, dahinter der Sender 999 kHz | © Leonid Cultuclu

Schon kurz nach der Auflösung des Allunionsradios beendete dessen Radio 1, das zunächst unter dem Dach der Fernsehgesellschaft Ostankino weitermachen konnte, aus Kostengründen die Ausstrahlungen auf Langwelle.

Seit 1997 ist ein Sendebetrieb auf 234 kHz in Grigoriopol auch technisch nicht mehr möglich. Seinerzeit war die 350 Meter hohe Langwellenantenne (Typbezeichnung „AM-350“; prinzipiell die bis 2014 auch in Zehlendorf bei Oranienburg betriebene Bauart) eingestürzt.

Dazu kam es bei einem Austausch der Abspannseile (Pardunen), bei dem aus Sparsamkeit darauf verzichtet wurde, Experten hinzuzuziehen. Somit wiederholte sich hier die Katastrophe von Konstantynow (die allerdings von jener Fachfirma verursacht wurde, die den Mast selbst gebaut hatte).

Für den Sender fand sich hingegen eine neue Verwendung. Er läuft seit 1999 nun auf Mittelwelle; nach mehrfachen Frequenzwechseln jetzt auf 1413 kHz. Dazu führte die Vermarktung der Sendestation an ausländische Kunden, die wenige Jahre nach 1992 anlief und sich sehr erfolgreich entwickelte.

Bis 2010 nutzte auch die Deutsche Welle den Standort. Neben verschiedenen Ausstrahlungen auf Kurzwelle buchte sie hier Sendeplätze auf 999 kHz für ihre russischen und ukrainischen Hörfunksendungen. Die betreffenden Programme sind seit 2011 nun größtenteils eingestellt.

Seinerzeit geriet auch die Sendestation selbst noch einmal in die Schlagzeilen. Dabei ging es tatsächlich um die bereits beschriebenen Senderöhren, in deren Lieferung sich eine Bande von Schmugglern eingeschaltet und persönlich bereichert hatte:

Der Rundfunk in Kischinau wiederum büßte 1992 zunächst einen großen Teil seiner Sendemöglichkeiten auf Mittelwelle ein.

Das war kein zwangsläufiges Resultat der verlorenen Sender in Grigoriopol, denn es gab nach wie vor auch die alte Sendestation in Codru bei Kischinau. Dort war 1975 unter der Betriebsnummer RW-953 ein seinerzeit moderner Sender mit 150 kW für die Frequenz 999 kHz installiert worden.

Mit dem Umzug dieser Frequenz nach Grigoriopol wurde der Sender auf 873 kHz umgestellt. Das war ursprünglich eine Gleichwelle mit dem Kulturprogramm des Allunionsradios, das 1991 in einer Nacht- und Nebelaktion eingestellt wurde.

Trotzdem konnte Teleradio Moldova 1992 zunächst weder auf diesen Sender noch den aus zwei solchen Einzelsendern bestehenden, zur Ausstrahlung seines zweiten Programms auf 1449 kHz bestimmten RW-948 zugreifen, denn sie wurden bis etwa 1994 für einen anderen Zweck eingesetzt: Als Störsender gegen Radio Pridnestrowja auf 999 und 1467 kHz.

Erzeugt wurde die Störmodulation mit den „bewährten“ Geräten Zenit-M, mit denen bis 1988 in der Sowjetunion „Feindsender“ unhörbar gemacht wurden. Das aggressive Rauschsignal führte auf 999 kHz nach Einbruch der Dunkelheit schon in Südbrandenburg zur Totalstörung des seinerzeit noch aktiven Mittelwellensenders Hoyerswerda (RIAS bzw. Deutschlandradio Berlin).

Chronisten aus der Region verweisen auf die gleichzeitigen Bekenntnisse in Kischinau, nun „die Demokratie leben“ zu wollen. Zur Zusammenfassung dieser Personenkritik genügt ein Wort: Wendehälse.

Sender Codru
Hauptmast des Mittelwellensenders Codru | © Waleri Satolotschny, CC

In Codru verblieb für einen Programmbetrieb zunächst einzig die Stadtmittelwelle 1593 kHz. Dieser Sender mit 5 kW war einst als Füllsender für das abends nicht aus Grigoriopol abgestrahlte Radio Majak gedacht. Vor seiner endgültigen Abschaltung lief über ihn in den 90er Jahren dann noch für einige Zeit das Kurzwellenprogramm, Radio Moldova International.

Von der Inanspruchnahme der Sender unberührt blieben die anderen beiden Mittelwellenstandorte, wiederum mit tschechischen Röhrensendern 25 kW: RW-949 in Cahul (Kagul) und RW-952 in Edinet (Edinze). Sie übertragen bis heute das erste Programm aus Kischinau im Gleichwellenbetrieb auf 1494 kHz.

Für dieses Programm und bis zu deren Einstellung auch für die Auslandssendungen auf Kurzwelle fand sich Ersatz in Rumänien, konkret eine großflächige Nutzung des Mittelwellensenders von Radio Iasi bzw. Ausstrahlungen über die Kurzwellenstation Galbeni.

Geradezu originell war die für einige Zeit umgesetzte Ersatzlösung für das Kulturprogramm , dessen Mittelwellenverbreitung wenig später ganz entfiel: Die Frequenz 1449 kHz wurde von der Mittelwellenstation bei Czernowitz (Ukraine) betrieben.

Heute ist neben den beiden Sendern auf 1494 kHz nur noch die Hauptfrequenz 873 kHz aus Codru aktiv. 2013 lief sie zeitweise mit einem aus Moskau leihweise zur Verfügung gestellten Telefunken-Sender. Hintergrund war ein Pilotprojekt, in das auch die Ukraine und Kasachstan einbezogen werden sollten.

2015 beschaffte der Betreiber Radiocom für die Frequenz 873 kHz einen eigenen Transistorsender. Es handelt sich um jenen Typ mit 50 kW Leistung, wie er auch in Kalundborg für den Restbetrieb der Langwelle 243 kHz eingesetzt wird.

Zu erwähnen ist schließlich, was zuvor der RW-953 abgelöst hatte: Einen Sender, der 1939 ursprünglich in Berlin-Tegel eingebaut wurde, um die Sendefrequenz schnell ändern zu können. Einen Zusatzsender dieser Bauart erhielt zugleich auch die Sendestation Wiederau bei Pegau.

Diese Sender wurden 1945 beschlagnahmt, in Wiederau an Ort und Stelle durch die hier bis zur Ablösung durch den Sender Wachenbrunn im Jahre 1989 gefahrenen Ausstrahlungen von Radio Moskau. In Tegel wurden der zweite Sender und dessen Dreieckflächenantenne hingegen demontiert und nach Codru abtransportiert.

Auffällig wirkt von den dortigen Antennen der Hauptmast: Er könnte tatsächlich aus den Mastschüssen aus Tegel bestehen.

Eine weitere Verbindung zum Sender Tegel betrifft die Heranführung der ersten Sendungen, 1945 aus der Masurenallee nach Tegel und 1992 aus Tiraspol nach Grigoriopol: In beiden Fällen wurden zunächst Tonbänder zum Sender gefahren; in Berlin bis zur Verlegung einer Feldtelefonleitung durch Pioniere der Sowjetarmee.

Sender Tegel
Das frühere Sendergebäude in Berlin-Tegel, heute von der Bundesnetzagentur genutzt | © Kai Ludwig

Heute präsentiert sich das auf 873 und 1494 kHz ausgestrahlte Programm schlicht als Radio Moldova. Es enthält, bezogen auf Mitteleuropäische (Sommer-)Zeit, jeweils um 8.00, 10.00, 13.00 und 17.00 Uhr sowie an Arbeitstagen auch um 20.00 Uhr Nachrichten in Russisch.

Arbeitstags ist die Sendezeit von 19.15 bis 19.55 Uhr für weitere Minderheitensprachen reserviert, und zwar montags Gagausisch, dienstags Romanes, mittwochs Weißrussisch, donnerstags Ukrainisch und freitags Bulgarisch.

Darüber hinaus gibt es Übernahmen von Radio Free Europe / Radio Liberty. Besonders bemerkenswert ist hier die russischsprachige Sendung Pridnestrowskije Dialogi, die Radio Moldova jeweils montags um 20.15 Uhr ausstrahlt.

Darüber hinaus nutzt RFE/RL drei der alten, von Teleradio Moldova aufgegebenen UKW-Sender im OIRT-Band. Großflächig übertragen wird hier das russische Programm, auch wenn die einschlägige Frequenzseite nichts davon weiß. Die Schilderung einer entsprechenden Empfangsbeobachtung geriet sarkastisch:

Man habe 68,48 MHz eingestellt und prompt die Stimme von Wladimir Putin gehört. Die „Anal-ysen“ irgendwelcher Kremlastrologen kämen jetzt nicht mehr über Telefon, sondern über schrecklich klingende Skype-Verbindungen. Mitten in dem endlosen Geblubber sei schließlich unvermittelt um 21.30 Uhr der Sender abgeschaltet worden.

Radio Moldova
Ein Studio von Radio Moldova | © TRM

Unterdessen hatte die Administration in Tiraspol die Sendestation Grigoriopol 2007 an den russischen Rundfunknetzbetreiber RTRS verkauft. Es handelte sich tatsächlich um einen echten Verkauf mit Zahlung von Cash.

Folglich wurden der inzwischen als PGTRK firmierenden Rundfunkgesellschaft in Tiraspol, die außer Hörfunk auch Fernsehen betreibt, fortan echte Gebühren berechnet. Zugleich geriet sie zunehmend in finanzielle Schieflage.

Dadurch häufte die PGTRK ab 2012 einen immer größer werdenden Schuldenberg an. Der Fall geriet zum Beispiel dafür, wie man so auch mit staatlichen Garantien nicht endlos weitermachen kann: 2013 brach RTRS die Ausstrahlungen der PGTRK auf 999 kHz und Kurzwelle ab.

Erst nach 14 Monaten – bei, wie zu hören war, immer noch offenen Schulden – kam es zu erneuten Ausstrahlungen, diesmal jedoch in kleinerem Rahmen: Eingesetzt wird jetzt der Sender mit 150 kW Leistung; dies nicht mehr auf der alten Frequenz 1467 kHz, sondern nun auf 621 kHz.

Eingeschaltet wird dieser Sender an Arbeitstagen von 5.00 bis 7.18 Uhr ME(S)Z mit „Radio 1 Pljus“, dem Zweitprogramm des PGTRK-Hörfunks, das im Gegensatz zum Popformat des Hauptprogramms von Oldies geprägt ist (die ursprünglich hier ausgestrahlten sowjetischen Schlager wurden 2017 aus dem Programm genommen).

Sender Grigoriopol
Eines der Sendergebäude in Grigoriopol | © Leonid Cultuclu

Auch alle drei Großmittelwellen in Grigoriopol sind nach wie vor aktiv, auch wenn von den einst zahlreichen Sendekunden inzwischen nur noch zwei verblieben sind.

Der erste ist Trans World Radio, eine evangelikale Radiomission aus den USA, deren Partner in Deutschland der Evangeliums-Rundfunk ist. Die Ausstrahlungen aus Grigoriopol wurden sogar nochmals erweitert, als TWR zum Ende des Jahres 2016 die Nutzung des Mittelwellensenders in Albanien einstellte.

Damit sendet TWR aus Grigoriopol jetzt zum einen auf 999 kHz von 20.00 bis 21.30 Uhr MESZ in Russisch, Weißrussisch und Ukrainisch sowie daran anschließend bis 22.00 Uhr in Rumänisch. Zum anderen kommt auf 1548 kHz von 20.00 bis 22.45 Uhr (am Wochenende nur bis 22.25 Uhr) ein Programmblock in den Sprachen des Balkans sowie Ungarisch.

Rund um die Uhr eingeschaltet ist schließlich die dritte Frequenz, 1413 kHz. Ausgestrahlt wird hier Westi FM, das Nachrichtenradio der russischen staatlichen Rundfunkgesellschaft WGTRK. Wie schon der Name zum Ausdruck bringt, war es ursprünglich für eine exklusive UKW-Verbreitung bestimmt.

Entsprechend überrascht war die Redaktion, als anrufende Hörer auf einmal äußerten, sie würden auf Mittelwelle empfangen. Diese Aufschaltung erfolgte – und mit dieser Angabe dürften sich weitere Erklärungen erübrigen – am 3. März 2014.

Ursprünglich lief Westi FM ab diesem Tag sogar noch über zwei weitere Mittelwellen, 1089 kHz aus dem Gebiet Krasnodar sowie die bis 2012 mit deutschsprachigen Auslandssendungen bespielte 1215 kHz aus dem Gebiet Kaliningrad. Diese Sender wurden jedoch zum 1. Dezember 2014 wieder abgeschaltet.

 

Autor: Kai Ludwig, mit Informationen von Leonid Cultuclu; Stand vom 12.08.2019