Elektro Beats

Crush von Floating Points

Crush von Floating Points
Crush von Floating Points | © Ninja Tune

Sam Shepherd ist unter seinem Trademark Floating Points einer der wenigen Elektronik-Produzenten ,die mich mit seiner extrem vielseitigen Musik, immer wieder aufs Neue überrascht.
Seinem allseits gefeierten und preisgekrönten Debüt "Elaenia" (2015) folgte jetzt 4 Jahre später "Clush". Dazwischen erschienen von ihm diverse EPs , das spannende, audiovisuelle  "Refections - Mojave Desert"- Projekt, er war nicht zuletzt mit The XX auf Tournee und spielte mit seinem Ensemble auf dem Coachella - Festival.

War der Produktionsprozess für "Elaenia" ein sehr langwieriger von 5 Jahren, so entstanden die 12 neuen Stücke in einer intensiven Phase von nur 5 Wochen. "Crush" ist im wahrsten Sinne eine 'Wundertüte' für Elektronik- Gourmets.  Bietet das Album doch neben treibenden Clubtracks, auch viel experimentelles und klassisch instrumentierte Stücke.

Neben zahlreichen Keyboards, wie dem EMS und ARP 2600 verwendete Shepherd als sein Haupt-Instrument den legendären Buchla- Synthesizer. "Crush" ist sicherlich kein leichtes Album, aber es wächst mit jedem Durchlauf und man entdeckt immer wieder neue, spannende Details.

Olaf Zimmermann