Die Sonntagsfahrer - Berlin und das Kiezblockspiel "Arosa"

Blick über Berlin aus einem Flugzeug © radioeins/Chris Melzer
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In Berlin gibt es immer mehr Initiativen, die sich dafür einsetzen, Wohnquartiere zu Kiezblocks umzugestalten - zu Vierteln ohne Durchgangsverkehr. Das Kiezblockspiel "Arosa" will dabei helfen, mittels Rollenwechsel Vorurteile gegenüber Kiezblocks und anderen urbanen Entwicklungen abzubauen.

Die Spanier machen es vor, die Deutschen machen es nach. Nach dem Vorbild der Superblocks in Barcelona sollen auch in Berlin immer mehr Kiezblocks entstehen, also Wohnquartiere ohne Durchgangsverkehr.

Über 50 Initiativen haben sich dazu in Berlin schon gebildet, aber einen richtigen Kiezblock gibt es noch nicht. Der Ostkreuz-Kiez um den Traveplatz hat aber zumindest schonmal einen bewilligt bekommen - und sich auch schon diskursiv damit beschäftigt. Denn bei allen Vorteilen für Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und der Lebensqualität: die Anwohner*innen in den Nachbarblöcken könnten schon genervt sein, wenn sie dann den ganzen Durchgangsverkehr abkriegen.

Diese gegenseitigen Positionen zu verstehen, dazu will ein Rollenspiel beitragen. Es heißt "Arosa" und wurde von der Architektin Gloria Gaviria und der bildenden Künstlerin Susanne Bosch erfunden. Mit Letzterer sprechen wir darüber.

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