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Mindestens 49 Tote bei Angriff auf Moscheen in Neuseeland

Bei einem Angriff auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch sind mindestens 49 Menschen getötet und mehr als 20 schwer verletzt worden. Die neuseeländische Premierministerin Ardern sprach von einem Terroranschlag, der gut vorbereitet gewesen sei. Die Polizei hat nach eigenen Angaben drei Männer und eine Frau festgenommen.

Die Polizei blockiert eine Straße in der Nähe der Schießerei in einer Moschee in Linwood © AP Photo/Mark Baker
Die Polizei blockiert eine Straße in der Nähe der Schießerei in einer Moschee in Linwood | © AP Photo/Mark Baker

Die Terroranschläge auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch sind weltweit mit Entsetzen aufgenommen und scharf verurteilt worden. Bundeskanzlerin Merkel erklärte, sie trauere mit den Neuseeländern um ihre Mitbürger, die friedlich betend in ihren Moscheen überfallen und aus rassistischem Hass ermordet worden seien. Bundespräsident Steinmeier sprach der Generalgouverneurin von Neuseeland seine Anteilnahme aus.

Augenzeugenberichten zufolge hatte ein Mann zunächst in der Al-Noor-Moschee im Zentrum von Christchurch um sich geschossen. Dort waren Hunderte Muslime zum Freitagsgebet versammelt. Später fielen auch in einer Moschee im Vorort Linwood Schüsse. 49 Menschen wurden getötet. Bei dem Täter in der Al-Noor-Moschee soll es sich um einen Rechtsextremisten aus Australien handeln.

Volker Wieprecht spricht darüber mit ARD-Korrespondentin Lena Bodewein.

Die Polizei blockiert eine Straße in der Nähe der Schießerei in einer Moschee in Linwood © AP Photo/Mark Baker
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