Berlin

Lehrer*innen demonstrieren für 1600-Euro-Zulage

Berlin hat Lehrermangel – das wird wahrscheinlich niemanden so recht überraschen, denn dieses Problem gibt es nicht erst seit gestern. Lange hatte das mit der fehlenden Verbeamtung zu tun, Berlin war einfach nicht attraktiv für den Lehrernachwuchs. Um den Beruf trotzdem für Berufsanfänger*innen und Quereinsteiger*innen attraktiv zu machen, gab es seit 2009 für die neuen Lehrer*innen eine Zulage von 1.600 Euro.

In einem leeren Klassenzimmer steht ein Overheadprojektor, der nicht in Betrieb ist imago © images/Jochen Tack
In einem leeren Klassenzimmer steht ein Overheadprojektor, der nicht in Betrieb ist | © imago images/Jochen Tack

Damit haben die Neuen so viel verdient, wie die Kolleg*innen, die schon seit 10 Jahren dabei waren. Jetzt verbeamtet Berlin aber wieder und damit fällt auch diese Zulage wieder weg – zum Ärger der neu angeworbenen Quereinsteiger*innen, die fest mit dieser Gehaltszulage gerechnet haben.

Morgen will eine Gruppe mit dem Namen "Berliner Lehrerinnen und Lehrer für die Einhaltung der Senatsversprechen" vor dem Roten Rathaus demonstrieren.

Über das Für und Wider dieser Gehaltszulage sprechen wir mit Martina Regulin, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

In einem leeren Klassenzimmer steht ein Overheadprojektor, der nicht in Betrieb ist imago © images/Jochen Tack
imago images/Jochen Tack
Download (mp3, 5 MB)