North und South Carolina

Hurrikan "Florence" trifft auf die US-Küste

Jedes Jahr um diese Zeit heißt es, wieder bangen: Es ist Hurrikan-Saison. Gegen 7.15 Uhr am Morgen (13.15 Uhr MEZ) ist "Florence" auf die Ostküste der USA getroffen. Mit sich bringt er Windgeschwindigkeiten von 150 Kilometern pro Stunde und Überschwemmungen.

Ein überschwemmter Park in North Carolina am 13.09.2018 © AP/Sun Journal
Ein überschwemmter Park in North Carolina am 13.09.2018 | © AP/Sun Journal

Der als Hurrikan der Kategorie 1 eingestufte "Florence" löste lebensbedrohliche Flutwasserwellen aus, brachte Platzregen und heftige Windböen mit sich. Wetterexperten rechneten damit, dass der Hurrikan für mehrere Stunden in der Gegend wüten könne, da er sich nur mit etwa 9 Kilometern pro Stunde fortbewege und immer noch Energie vom Ozean bekomme. Es sei zudem mit Fluten aus übertretenden Flüssen zu rechnen, warnten die Experten. Weite Flächen könnten wegen des Regens und übertretenden Ufern für Tage unter Wasser stehen, sagten sie. Zehntausende sind bereits auf der Flucht. Schulen und Geschäfte haben geschlossen, Fluglinien sagten rund 1.200 Flüge ab.

Sonja Koppitz und Max Spallek sprechen mit Claudia Sarre. Die ARD-Korrespondentin ist derzeit in der Hafenstadt Wilmington (North Carolina).

Ein überschwemmter Park in North Carolina am 13.09.2018 © AP/Sun Journal
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