Mecklenburg-Vorpommern

Affäre um Waffenkauf: Der Rücktritt von Innenminister Caffier

Am Dienstag ist Lorenz Caffier wegen eines umstrittenen Waffenkaufs als Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns zurückgetreten. Wir sprechen über den Fall.

Lorenz Caffier © dpa/Jens Büttner
Lorenz Caffier | © dpa/Jens Büttner

Als eine "unerträgliche Belastung" bezeichnete Lorenz Caffier die letzten Tage vor seinem Rücktritt. Weil er 2018 eine Waffe bei einem Händler mit Verbindungen zur rechtsextremen Szene kaufte, musste er seinen Posten des Innenministers von Mecklenburg-Vorpommern in dieser Woche aufgeben. Eine persönliche Nähe zu rechten Kreisen bezeichnet er jedoch als "schlicht absurd".

Dass ihm dieser Kauf zum Verhängnis wurde, daran hat die taz-Reporterin Christina Schmidt sehr großen Anteil. Sie stellte auf einer Pressekonferenz am 12. November die folgenschwere Frage, ob Caffier die Waffe bei dem Nordkreuz-Mitglied Frank T. gekauft hat.

Stephan Karkowsky spricht darüber mit der taz-Reporterin Christina Schmidt.

Lorenz Caffier © dpa/Jens Büttner
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