30 Jahre Mauerfall

Wie gedenkt Deutschland

In Berlin wird mit einem siebentägigen Festakt dem Mauerfall gedacht – doch ist dieser Tag in der Republik angekommen und welche Geschichten werden bei diesem Jubiläum eigentlich erzählt?

Mit Wunderkerzen in den Händen freuen sich die Menschen auf der Berliner Mauer über die Öffnung der deutsch-deutschen Grenzen © DB/dpa
Mit Wunderkerzen in den Händen freuen sich die Menschen auf der Berliner Mauer über die Öffnung der deutsch-deutschen Grenzen | © DB/dpa

Diesen Samstag jährt sich der Mauerfall zum 30. Mal und Berlin steht Kopf. Schon die ganze Woche über gibt es Veranstaltungen inklusive großen Lichtinstallationen an wichtigen Orten der friedlichen Revolution. Wo sich dieses Jahr doch mehr Bemühungen finden lassen, den Mauerfall möglich divers nachzuerzählen, herrscht doch eine Erinnerung vor: Die Befreiung von einer Diktatur und der Sieg der Demokratie.

Wie wir dieses Jubiläum in Deutschland feiern und warum nicht jeder Teil der Geschichte in diesem Jubiläum Platz hat, erzählt die Historikerin Dr. Irmgard Zündorf im Gespräch mit Volker Wieprecht. Sie ist Leiterin des Bereichs Public History am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung.