Der Benecke

Das Verhältnis von Moral und Alkohol

Alkohol macht locker. Kein Wunder also, dass vor wichtigen Ereignisse oder bei Blind Dates Einige gerne mal zur Flasche greifen. Doch Hochprozentiges macht nicht nur gesprächig und wirkt beruhigend, sondern scheint bei manchen Menschen auch unschöne Charakterzüge hervorzubringen.

Eine junge Frau mit einer Flasche Alkohol © imago/Bernd Friedel
Eine junge Frau mit einer Flasche Alkohol | © imago/Bernd Friedel

Anstatt ausgelassen und vergnügt zu sein, werden einige werden aggressiv, haben sich nicht mehr unter Kontrolle. Sie entwickeln einen sogenannte „Suff-Charakter“. Das ist schon gut dokumentiert. Nun haben Forscher der University of Plymouth in Großbritannien herausgefunden, dass Alkohol nicht unbedingt für unser unmoralisches Verhalten verantwortlich ist. Denn der Konsum von Alkohol beeinträchtigt zwar unser Einfühlungsvermögen, doch nicht unsere moralischen Standards, nach denen wir unterscheiden, was richtig und was falsch ist.

Wie das zusammen passt, erklärt Dr. Mark Benecke. 

Eine junge Frau mit einer Flasche Alkohol © imago/Bernd Friedel
imago/Bernd Friedel
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Zur Person

Dr. Mark Benecke

Kriminalbiologe & Forensiker

Mark Benecke

Mark Benecke kam 1970 im bayerischen Rosenheim zur Welt. Er studierte Biologie, Zoologie und Psychologie an der Universität in Köln und promovierte über genetische Fingerabdrücke. Danach ... [mehr]