Der Benecke - Pilze, die sich miteinander unterhalten

Pfifferlinge (Cantharellus cibarius), junge Pilzgruppe im Moos am Waldboden
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Pfifferlinge (Cantharellus cibarius), junge Pilzgruppe im Moos am Waldboden | © IMAGO / imagebroker Download (mp3, 5 MB)

Bis zu 50 "Wörter" haben Pilze in ihrem Repertoire um sich miteinander zu unterhalten. Das behauptet eine neue Studie der Uni Exeter, die elektrische Signale untersucht hat, die sich Pilze einander zusenden.

Dort wo es kühl und still ist, da wachsen sie am liebsten: die Pilze. Möglicherweise stehen Pilze aber gar nicht so schweigsam nebeneinander, wie bislang angenommen, sondern sind sogar recht gesprächig. Dass sich Pilze sich elektrische Impulse hin- und herschicken ist bereits durch frühere Forschung bekannt. Eine Studie von Prof. Adamtzky hat diese Stromflüsse nun genauer unter die Lupe genommen und einige Regelmäßigkeiten gefunden. Diese könnte man durchaus als eine Art Sprache beschreiben, in der sich die Pilze miteinander unterhalten.

Was genau es mit dieser Forschung auf sich hat und wann wir selbst mit Pilzen sprechen können, erklärt uns heute Dr. Mark Benecke.

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Zur Person - Dr. Mark Benecke

Mark Benecke kam 1970 im bayerischen Rosenheim zur Welt. Er studierte Biologie, Zoologie und Psychologie an der Universität in Köln und promovierte über genetische Fingerabdrücke. Danach beschäftigte er sich intensiv mit Rechtsmedizin und wurde unter anderem in der FBI-Academy ausgebildet. Er war seither an der Aufklärung internationaler Kriminalfälle beteiligt. Benecke hält weltweit Vorträge. Außerdem ist er Ausbilder an deutschen Polizeischulen.