Genbabys und Ethik

Wo sind die Grenzen der Medizin?

Es war die Meldung der Woche: Der chinesische Wissenschaftler He Jiankui per Youtube, dass vor einigen Wochen zwei geneditierte Babies zur Welt gekommen seien. Er sagte, er habe bei den Babies mit der CRISPR-CAS-Technologie die Tür geschlossen durch die HIV in menschlichen Körper kommt geschlossen.

Zwei Mitarbeiter des chinesischen Forschers He Jiankui stehen im Labor © AP/Mark Schiefelbein
Zwei Mitarbeiter des chinesischen Forschers He Jiankui stehen im Labor | © AP/Mark Schiefelbein

Diese Nachricht sorgte für Entsetzen. Zwar ist die CRISPR-CAS-Technologie in der Forschung längst angekommen, aber Eingriffe an der Keimbahn von Menschen galt bisher als rote Linie. Diese ist nun übertreten und eine Findungsphase folgt, in der bisher eindeutige Richtlinien neu verhandelt werden müssen.

Wie das aussehen wird oder ob es überhaupt nötig ist, darüber spricht Stephan Karkowsky mit Prof. Dr. med. Alena Buyx, Medizinethikerin,und Mitglied des deutschen Ethikrates.

Zwei Mitarbeiter des chinesischen Forschers He Jiankui stehen im Labor © AP/Mark Schiefelbein
AP/Mark Schiefelbein
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