Sprachwissenschaft

Wie in Italien und Deutschland über Migration und Flucht gesprochen wird

Ob nun Geflüchtete, Flüchtlinge oder Asylanten: All diese Begriffe bezeichnen im Grunde zwar die gleiche Gruppe von Menschen, ihre Bedeutung unterscheidet sich aber massiv. Sie drücken eine Haltung aus. Mit der Bedeutung hinter den Wörtern beschäftigt sich eine internationale Tagung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

Die temporäre Flüchtlingsunterkunft auf dem Gelände der ehemalgen Karl Bonhoeffer Nervenklinik in Berlin (aufgenommen am 22.08.2019) © imago images/Bernd Friedel
Die temporäre Flüchtlingsunterkunft auf dem Gelände der ehemalgen Karl Bonhoeffer Nervenklinik in Berlin (aufgenommen am 22.08.2019) | © imago images/Bernd Friedel

Hier wollen Wissenschaftler vom 16. bis 19. September 2019 einen genauen Blick darauf werfen, wie und mit welchen Wörtern über Migration und Flucht in Italien und Deutschland gesprochen wird. Sie interessiert aber auch, wie die Medien darüber berichten und wie sich das seit 2015 geändert hat. Neben Zeitungsartikeln und Social-Media-Postings, die Migration thematisieren, spielen dabei ebenfalls Romane und Filme eine Rolle. Auch deutsche und italienische Gesetze werden im Rahmen der Tagung auf ihre Formulierungen geprüft.

Stephan Karkowsky spricht mit Prof. Dr. Daniela Pietrini. Sie Professorin für Italienische und Französische Sprachwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), hat die Tagung mitorganisiert.

Die temporäre Flüchtlingsunterkunft auf dem Gelände der ehemalgen Karl Bonhoeffer Nervenklinik in Berlin (aufgenommen am 22.08.2019) © imago images/Bernd Friedel
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