Psychologie und Neurowissenschaft

Wie Empathie entsteht

"Aua, das hat bestimmt weh getan!", denken wir zum Beispiel, wenn wir sehen wie ein Mensch vom Fahrrad fällt. Ist das Mitgefühl? Oder Empathie? Wo liegt der Unterschied?

3D-Illustration eines neuronalen Netzwerks. ©imago images/YAY Images
3D-Illustration eines neuronalen Netzwerks. | © imago images/YAY Images

Die soziale Fähigkeit, sich in den Schmerz von anderen hinein zu fühlen und die Denkweise unserer Mitmenschen nachzuvollziehen, ist elementar für unser gesellschaftliches Zusammenleben.

Welche neuronalen Prozesse bei uns Menschen ablaufen, wenn wir das Leiden anderer mitbekommen und wie wir das verarbeiten, das untersucht Prof. Dr. Philipp Kanske. Er ist "Research Associate" am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und Professor für Klinische Psychologie und Behaviorale Neurowissenschaft an der Technischen Universität Dresden. In einer aktuellen Meta-Analyse hat er mit einem internationalen Team gezeigt, dass Empathie und Mitgefühl auf unterschiedlichen Netzwerken im Gehirn beruhen.

Wir sprechen mit Prof. Dr. Philipp Kanske über seine Forschungen.

3D-Illustration eines neuronalen Netzwerks. ©imago images/YAY Images
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