Wissenschaft

Wie die Kriminalitätsstatistik die Meinungsmache der AfD widerlegt

Die Kriminalität in Deutschland ist rückläufig. Führt man sich allerdings die Pressemitteilungen der AfD zum Thema Kriminalität zur Gemüte, könnte leicht der Eindruck entstehen, Deutschland würde von kriminellen Zuwanderen überlaufen.

Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft (Symbolbild) © imago images/Michael Schick
Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft (Symbolbild) | © www.imago-images.de

Im Fokus ihrer Mitteilungen stehen kriminelle Täter mit Migrationshintergrund, die Opfer dagegen werden kaum thematisiert. Das zeigt eine Analyse von 240 Pressemitteilungen der AfD. Durchgeführt wurde diese unter anderem von der Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Elisabeth Hoven. Sie ist die Direktorin des Instituts für Strafrecht, Strafprozessrecht und Medienstrafrecht an der Universität Leipzig.

Stephan Karkowsky spracht mit Elisabeth Hoven darüber, wie die Kriminalitätsstatistik die Meinungsmache der AfD widerlegt.

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